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Flötenvorspiel 2007

Debora Haller erfreute sowohl mit der Sopranblockflöte als auch am Klavier
das Publikum

Dorothee Haller spielte souverän
Blockflöte und Klavier

 

SchĂĽlerkonzert im XXL-Format

Musikpavillon bis auf den letzten Platz belegt

 

Am Samstag, 2. Juni, fand im vollbesetzten Musikpavillon Leimersheim das gemeinsame SchĂĽlerkonzert der Blockflötengruppen des Musikvereins Leimersheim  (Leitung: Nadine Heintz), der QuerflötenschĂĽler von Julia Neumann sowie der FlötenschĂĽler von Heidrun Paulus statt.  In der fast 2 ½ Stunden dauernden Veranstaltung verstanden es die drei Verantwortlichen, ein äuĂźerst abwechslungsreiches Programm auf zum Teil hohem Niveau zu präsentieren.

Nadine Heintz zeigte mit ihren Blockflötengruppen, welchen SpaĂź sie ihren Kindern vermittelt. Sowohl im Zusammenspiel als auch in den Einzelvorträgen konnten die Kinder ĂĽberzeugen und ihre zuhörenden Angehörigen begeistern. Erst seit einem Jahr dabei sind: Killian Winter, Eva Quittkat, Lisa  Bacherle, Lena Dreier, Marco Fischer, Noah Danner, Jan BĂĽhler, Johanna Schulmeyer, Maximilian Götz, Valentin Meyer, Marie Sophie Gamber, Selnia Ziemer und Lea Barz. Zu den Fortgeschrittenen zählen: Lucienne GroĂźhans, Phillip Schulmeyer, Patrick Keller, Noah Zöller, Sophie Leibach, Luisa Schuhmacher und Kai Hendrik MĂĽller. Sie durften nach ihrer Darbietung das Flötendiplom entgegennehmen.

 Julia Neumann, selbst eine hervorragende Querflötistin, brachte mit Johannes Hummel und Kathrin MĂĽhlbauer zwei junge Flötisten aufs Podium, die gemeinsam ein StĂĽck aus Bachs Bauernkantate in feinem Zusammenklang vortrugen. Johannes spielte sehr einfĂĽhlsam Glucks „Reigen der seligen Geister“ und Kathrin beeindruckte mit dem nicht ganz einfachen, sehr modernen Werk „Honami“ von Will Offermans, wobei sie auf imposante Weise verschiedene Techniken auf ihrer Querflöte zeigte. 

 

Einen breiten Rahmen nahmen wieder die Schülerinnen und Schüler von Heidrun Paulus ein. Diesmal durften sich sämtliche Schüler auch im Ensemblespiel beweisen, was trotz fehlender Probemöglichkeit – die erste gemeinsame Probe fand kurz vor der Aufführung statt - ganz gut klappte. Nicole Weber ist erst seit Ende 2006 dabei und meisterte ihre musikalischen Beiträge auf der Querflöte (Duett von Boismortier, Tanz und Gavotte aus dem Barock) ohne Schwierigkeiten und mit einem schönen Ton.

Auch Debora Haller ist erst seit einem knappen Jahr dabei. Zusammen mit ihrer Lehrerin spielte sie einen Walzer sowie eine Gavotte auf der Sopranblockflöte und den Holzschuhtanz auf dem Klavier. Sehr sicher und routiniert gestaltete sie ihren durchaus nicht einfachen Part. Mit einem weiteren KlavierstĂĽck, dem Tambourmajor von Franz von SuppĂ©, wartete Dorothee Haller auf. Gleich drei Blockflöten hatte sie in der Tasche, um auf ihnen „My bonny is over the Ocean“ (Sopranino), „Red River Valley“ (Altblockflöte) sowie „Amarilli mia Bella“ von Hufeisen und die Händelarie „Ich weiĂź dass mein Erlöser lebt“ (Sopranflöte) zu spielen. Besonders letzteres,  gespickt mit Vorzeichen, wie ihre Lehrerin erwähnte, war eine enorme Herausforderung, die sie souverän meisterte. Ihr ganzer Auftritt war ĂĽberaus taktsicher und von groĂźer Musikalität geprägt.

Christina Liebel hatte verschiedene Stücke aus der ganzen Welt im Gepäck. „Sailor’s hornpipe“ aus Irland, einen peruanischen Tanz sowie „Mayim, Mayim“ aus Israel, die sie flüssig, tonlich exakt und mit schnellen Fingern vortrug. Ebenfalls aus Irland hat Philipp Menesklou einen Teil seiner Vortragsstücke entlehnt und mit rasantem Tempo auf der Querflöte gespielt. Mit viel Einfühlungsvermögen gelangen ihm auch die beiden Sinatra-Lieder „New York, New York“ sowie „My Way“.

Mit Mozart waren Larissa Busch und Bianca Hepp ins Rennen gegangen. Larissa erfreute das Publikum mit dem „Türkischen Marsch“ sowie „Das klinget so herrlich“, was ihr routiniert und mit schönem klarem Ton gelang. Bianca spielte ebenfalls ein Stück aus der Zauberflöte, die Arie der Königin der Nacht, und meisterte außerdem ein „Allegro“ von Friedrich dem Großen sowie Hufeisens „Grüne Ouverture“ mit Bravour.

 

 

Rubin Otte, erfolgreicher Jugend-Musiziert-Teilnehmer, zeigte mit dem Geheimnis der Perle von Hufeisen sowie den bekannten Variationen „Greensleeves“, welches Talent in ihm steckt. Temporeich und taktsicher gestaltete er seinen Blockflötenpart. Ein wunderschönes Presto von Haydn wurde von Stefanie Meyer exzellent vorgetragen und mindestens genau so schön und überaus klangvoll gelang ihr das bekannte „Hijo de la Luna“. Den solistischen Schlusspunkt setzte Amelie Franz, die ein Allegro von Bach ebenso virtuos vortrug wie einen schnellen Satz von Marcello. Souverän ihr Querflötenvortrag, die „Länd-liche Hochzeit“ von Wilhelm Popp, in dem sie großes flötistisches Können zeigte.

 

Heidrun Paulus war stets ein souveräner und einfühlsamer Begleiter am Flügel oder als Duett-partner.

 

Ein gemeinsamer Dank der beteiligten Lehrerinnen an die Schüler und an die Zuhörer sowie Dankesworte des zweiten Vorsitzenden des Musikvereins, Jürgen Fischer, beendeten den langen aber kurzweiligen Nachmittag.