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Flötenvorspiel 2003


Querflötenschülerin Eva bei einem virtuosen Satz von Vivaldi
 


Auf der Altflöte zeigt Theresa ihr Können

 

Auch Philipp ist ein vielversprechendes Talent

 

Die Jüngsten (Svenja, Isabell, Mike) im Unterricht sind nicht weniger engagiert
 

 

Mit viel Spass dabei sind David, Antonia, Johannes, Fabian und Myriam

                                                                            

                                                                                 Heimatbrief vom 17. Juli 2003

Schülervorspiel im Musikpavillon

Heidrun Paulus, Lehrerin für Block- und Querflöte und zuständig für die Musikausbildung
der Kleinsten im Musikverein Leimersheim, hat auch in diesem Jahr wieder Angehörige
und Freunde ihrer Musikschüler zum Schülervorspiel eingeladen. Diesmal wurde das
Experiment gewagt, sowohl die Gruppenkinder aus den beiden Blockflötenjahrgängen
als auch die Einzelschüler unter einen Hut zu bringen, was erfolgreich gelang. Die 
Besucher, die im vollbesetzten Musikpavillon dem bunten Treiben der fast 40 Flötenschüler
folgen durften, konnten dem breit gefächerten Programm viele positive Seiten abgewinnen,
zeigte es ihnen doch, wohin die musikalische Reise mit Sopran-, Alt- sowie Querflöte führen
kann.


Zu Beginn durften die Gruppenkinder, die seit knapp einem Jahr ihre ersten flötistischen
Erfahrungen machen, ihr selbst ausgesuchtes Repertoire aus dem Unterricht vortragen.
Zuerst alle zusammen, dann einzeln eröffneten Christina Bast, Cora Pereghy, Sarah Danner,
Sebastian Dörrler und Josua Bühler mit großer Konzentration den Reigen. Philipp Menesklou
war es vorbehalten, den Anfang als Einzelschüler auf der Querflöte zu machen. Mit Mozarts
"Sagt holde Frauen" und dem berühmten Kanon von Pachelbel, die er, obwohl erst seit einem
Jahr im Unterricht, mit wunderschöner tonlicher Linie  vortrug, setzte er gleich einen ersten
Höhepunkt der Veranstaltung. Auch die zweite Anfängergruppe mit Antonia Wind, Fabian
Liebel, David Haller, Johannes Hummel und Myriam Weiß musizierte mit viel Freude und
großem Können. Rubin Otte, auch ganz neu im Einzelunterricht, konnte auf der Sopranflöte
gefallen. Brillant und mit schnellen Fingern brachte er drei kurze Stücke, den Matrosentanz,
eine Gavotte und eines von J.S. Bach zu Gehör.


Die dritte Anfängergruppe (Mike Schucker, Svenja Heintz und Isabell Scherrer) war ebenfalls
eine großartige Bereicherung des Nachmittags, da sie ihre kurzen Kinderstücke mit sichtbarer
Freude vortrugen. Mona Aumann gelang es, auf der Altflöte ihre beiden durchaus nicht einfachen Stücke "Alle die mit uns kapern fahren" und "Red River Valley" dem Publikum ebenso überzeugend darzubieten wie Bianca Hepp, die eine Gavotte sowie einen bulgarischen Volkstanz technisch sauber spielte.


Im zweiten Jahr des Flötenkurses befinden sich Sebastian Serr und Stefanie Herrmann, die das Pech hatten, dass zwei weitere aus ihrer Gruppe fehlten. Nichts desto trotz machten sie ihre Sache sehr gut, wie auch Jonathan Rösner, ein weiterer sehr talentierter Schüler auf der Sopranflöte, der sein folkloristisches Stück (eigentlich waren es drei) bravourös mit perlenden Achtelläufen  meisterte.
Theresa Serr, bei "Hava nagila" solistisch und mit "Polly Wolly Doodle" zusammen mit ihrer
Lehrerin am Klavier tätig, konnte mit ihrer Altblockflöte gefallen, und Nicole Metzger verzückte bei "Guten Abend, gut Nacht" sowie "The Keys of Canterbury", auf der Querflöte gespielt, mit
technischem Können und taktsicherem Auftreten die Zuhörerschaft.


Als letzte Flötengruppe traten Robin Wolff, Julian Pollini, Stefanie Lösch und Dorothee Götz auf, die sich aus ihrem Blockflötenrepertoire mit die schwersten Stücke ausgewählt und sehr schön gespielt haben. Natascha Kosik hat sich einen Satz aus Vivaldis "Vier Jahreszeiten" vorgenommen. Dass sie nicht nur in der Barockmusik zu Hause ist, zeigte sie bei einem sehr einfühlsam vorgetragenen Stück aus "dem Tanz der Vampire". Erst zwei Jahre dabei, wagte sich Maren Wünstel an einen schwierigen Satz aus einer Sonate von Loillet. Ihr  Altflötenvortrag gelang ihr klar und technisch überaus versiert. Auch ein Bourrée von Graupner gelang ihr meisterlich. Den Schlusspunkt setzten Eva Schneider und Christine Schaaf. Eva wählte einen Satz aus einem Konzert von Vivaldi, Christine trug den "Tanz der Delphine" von Hufeisen vor. Beide Stücke, die unterschiedlicher nicht sein können,
waren auf ihre Weise virtuos, und die beiden Künstler bestachen durch einen sicheren, musikalisch reifen und intelligenten Eindruck, dem es an  Brillanz nicht fehlte. Als würdiger Abschluß gaben sie gemeinsam ein Stück aus "dem Phantom der Oper" zum besten.


Fast alle vorgetragenen Stücke der Privatschüler sowie der gemeinsame Auftritt der Gruppenkinder wurden von Heidrun Paulus einfühlsam am Klavier begleitet. Sie bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung bei den sehr aufmerksamen Kindern und Jugendlichen für ihren Mut und ihr gezeigtes Können und teilte den Abschlussgruppen eine Urkunde aus. Michael Ochsenreiter, der Vorstand des Musikvereins, schloss sich dem Dank an und betonte die Wichtigkeit der musikalischen Ausbildung sowohl für den Jugendlichen selbst als auch für die Vereinsarbeit. Zum Abschluss wurden die mitwirkenden Kinder mit einem Eisgutschein belohnt.

 

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