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Die PC-Leidenschaft oder wie ein PC Leiden schafft
Als EDV-Freak mit Geduld bin ich im Umfeld schon bekannt. So kam es, dass in diesem Jahr
sich ein Bekannter an mich wandt.
Er bat mich, da er knapp bei Kasse, für ihn ’nen Rechner zu besorgen, denn, da sein alter web-unfähig,
machte dies ihm ein’ge Sorgen.
Nach langem Suchen fand ich einen - für heut’ge Verhältnisse ein Zwerg - und ich kaufte ungesehen
dieses Technik-Wunderwerk.
Zu meiner großen Freude sah ich, dass WINDOWS NT schon darauf prangte, doch verging die Freude bald,
als ein Passwort er verlangt.
Halb so schlimm, mit den CD’s von Microsoft-Betriebssystemen würde sich, so meine Hoffnung, bald auch diese Hürde nehmen.
Weit gefehlt, es war vonnöten, das alte zu deinstallieren. Danach konnte DOS und Windows ich auf den PC kopieren.
Dies dauerte unendlich lange. Nach knapp 3 Stunden brach er ab, ohne einen Grund zu nennen.
Ich war verärgert, das nicht knapp!
Beim zweiten Anlauf, nach 4 Stunden, klappte alles, ich war froh; die kleine Hürde "Userkennung"
war Routine sowieso.
Falsch gedacht, die Tastatur, die man braucht für solche Sachen, war defekt und unbrauchbar;
wär’s nicht zu traurig, müsst’ man lachen.
Letztendlich war auch diese Klippe mit Geld und Willen zu erklimmen. Der alte Bildschirm, den ich anschloss,
hingegen zeigte nur ein Flimmern.
Das Problem war übergroß, und so beschloss ich voller Mut, den PC mit WORD zu füttern, und das klappte auch ganz gut.
Hingegen das antike Modem, das ich installieren wollte besaß kein’ Treiber, um’s zu laden,
weshalb mir das System sehr grollte.
Outlook Express lag - welch ein Glück! - dank WINDOWS schon für mich bereit, so dass das Errichten einer e-mail
wär’ wohl ’ne Frage nur der Zeit.
Wen wundert’s, dass es auch nicht klappte, die Adresse anzulegen Der Verbindungsaufbau war unmöglich,
was an der Nummer hat gelegen.
Auch das Passwort des Providers, vom Bekannten mitgeteilt, war unkorrekt und unvollständig.
Doch da Geduld auch Wunden heilt,
konnt’ schließlich auch dies Hindernis ich nach Tagen überwinden. Nun konnt’ ich surfen nach Belieben
und einen Bildschirmtreiber finden.
Mit diesem ist es dann gelungen auch das Flimmern zu beheben. Und so erwacht’ nach harter Arbeit
auch der Monitor zum Leben.
Alles steht nun wie gewollt. Die Anschlüsse sind abgebaut, im Zimmer kann man wieder laufen,
und der PC ist schon verstaut.
Ab morgen findet er sein Plätzchen; ein Dank des Freundes ist mein Lohn. Und nichts verrät von den Problemen
bei der PC-Installation.
Die Rose und die Biene
Eine rosarote Rose wehte sacht im lauen Wind. Flog herbei mit viel Gesumms ein pupertäres Bienenkind.
„Öffne deine Blütenblätter! Wenn du’s nicht tust, dann stech ich zu; will mich am süßen Nektar laben.
Wenn du gehorchst, dann geb’ ich Ruh!“
Die Rose tat, wie ihr befohlen, doch „ungestraft“ - so sagte sie - „kommt mir die Biene nicht davon.
Das hat ein Nachspiel, blödes Vieh“
Und schwupp-di-wupp, es schlossen sich die Bütenblätter, und zwar alle, und unser freches kleines Bienchen
saß auf einmal in der Falle.
Man hörte jämmerlich sie klagen: „Es ist so dunkel, öffne wieder! Vor Angst mach’ ich mir in die Hose!
Ich versprech’s, ich komm’ nicht wieder!
Die Rose sprach: „Nein, nein, mein Bürschchen, ich lass dich noch ein wenig schwitzen! Wer mir so frech mit Stechen droht,
kann auch zur Strafe etwas sitzen.
So kam es, wie es kommen musste: Eingekerkert und fast krank wich binnen weniger Minuten der Rosenduft nun dem Gestank,
Was nun auch unsrer Rose stank, denn eine Rose ohne Duft ist wie ein Zebra ohne Streifen oder wie die Erde ohne Luft.
Man sieht, es wäre manchmal besser, sich lieber nicht zu forsch zu geben. Doch auch nach Rache sollte man
in Wirklichkeit nicht zu sehr streben.
Herbstgedanken
Allmählich färben sich die Blätter, der Herbst, er naht mit großen Schritten, und auch das schöne Sommerwetter
ist vorüber, doch wie viel netter ist es dann, bei düst’ren Tagen sich zu Hause zu vergraben.
Ab und zu, da lockt Gott Bacchus uns zum Weinfest in die Reben und bietet dann als Hochgenuss
einen Rebensaft zum Schluss. Wenn man nicht mehr fahren müsste, hätte man noch mehr Gelüste.
Die Jahreszeit macht depressiv, wenn die nassen Blätter fallen. Der Nebel wird nun intensiv,
und wir sind bald in einem Tief. Die düsterste Jahreszeit im Leben ist die Herbstzeit eben.
Heilsteine
Heilsteine sind, das ist bekannt, beliebt bei uns im ganzen Land. Sie zu berühren, das tut gut.
Sie geben Kraft dir und auch Mut!
’S ist nicht nur schön sie anzusehen; im positiven Ruf sie stehen, Heilung selbst zu unterstützen,
denn alle Steine können nützen.
Im Alter sieht man allgemein nicht mehr so gut, das ist gemein! Bei Augenleiden - hört man sagen - soll man das „
Falkenauge“ tragen.
Hast du Probleme mit dem Darm, halt dir den „Moosachat“ nur warm. Blutdrucksenkend, du glaubst es nie, ist der „
Lapislazuli“.
Macht Herz und Kreislauf dir Probleme, musst du den „Rhodonit“ dir nehmen. Und auch – jetzt wär’s zwar höchste Zeit -
fördert es die Fruchtbarkeit.
Auch für den „Malachit“, oh Graus, ist für dich der Ofen aus. Menstruationsbeschwerden soll es lindern
und hilft beim Gebären unsrer Kinder.
Hast du den „Magnesit“ daheim und vielleicht noch ’nen trocknen Wein, kannst du zu Hause kräftig trinken,
dein Cholesterin wird stetig sinken.
Bei Husten oder Heiserkeit hilft dir der „Bernstein“ jederzeit. Auch auf den „Apatit“, den blauen,
kannst du bei Erkältung bauen.
Bei Hautproblemen, nicht genieren, - das wird dich zwar nicht interessieren bei deiner feinen, zarten Haut -
man gerne auf den „Onyx“ schaut.
Den „Rosenquarz“ den brauchst du nicht, hilft nicht bei Halsweh, nicht bei Gicht, er soll bei schweren Ehekrisen
Beziehungen nicht ganz vermiesen.
Deshalb, oh Liebe, nur das Feine für dich! Wir schenken edle Steine! Denn die Gesundheit liegt am Herzen
uns. Wir wollen hier nicht scherzen.
Warum?
Warum gibt’s den Tannenbaum? Warum Lametta, warum Kerzen? Warum duften Zimtsterne in jedem Raum?
Und warum gibt’s Schokoladenherzen?
Warum, o Gott, wurde das Kind geboren im Dezember und nicht im Januar? Und warum dies alles vor Bethlehems Toren?
Warum im Jahr „Null“, einem Jahr, das keins war?
Warum kamen die Weisen vom Morgenland? Warum zu Fuß und nicht mit der Bahn? Warum erst zwei Wochen später der Aufwand?
Bestimmt haben sie in der Zeit sich vertan.
Warum eine Krippe bei Esel und Schaf’? Warum gab’s kein Zimmer im Jordanlande? Warum war man herzlos, was Maria betraf?
’s waren zwei Asylanten, die keiner kannte.
Warum ist dies Grund zur jährlichen Feier? Warum gibt’s Geschenke in großer Zahl? Und warum gibt’s heute keine bunten Eier?
Warum nur, warum? Ich geh’ dann schon mal
und fei’re mit Freuden das Fest der Feste, weiß zwar nicht, warum ich dies HEUTE grad tue,
doch Friede und Glück sind immer das Beste, und gern’ schöpf’ ich Kraft in der weihnachtlichen Ruhe.
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